Ausstellungseröffnung des Projekts PAMĚŤ „Der Eiserne Vorhang in uns“, Laa/Thaya Studenti Pozvánka
14. Oktober, 10:00 Uhr, Anton-Bruckner-Str. 39, 2136 Laa/Thaya
Die Ausstellung ist ab 15. 10. bis 22. 10. an Schultagen jeweils von 9:00 bis 12:00 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich

Informationen

Arbeit von Studenten aus Jihlava

Zum Eisernen Vorhang in Österreich. Im Land, das sich vor dreißig Jahren noch hinter der Drahtsperre befand. Am Montag haben wir eine Ausstellung in Laa/Thaya eröffnet, die mit freundlicher Unterstützung der Stadtgemeinde Laa durch den Bürgerverein Paměť veranstaltet wurde, und zwar in Kooperation mit der Diözese in Brno, der Mittleren Kunstgewerbeschule Jihlava-Helenin und dem Gymnasium in Moravské Budějovice. Die Ausstellung ist im Gebäude der Bundeshandelsakademie in der Anton-Bruckner-Straße bis zum 22.10. zugänglich. Die Ausstellung wurde am Montag anlässlich der Vernissage durch Obmann des Vereins Miroslav Kasáček, Direktor der Akademie Christian Rindhauser und Stadtrat Roman Frühberger eröffnet.

 

Gedenkveranstaltung am Mahnmal zum Gedenken an die Opfer des Eisernen Vorhangs und Enthüllung der Skulptur „Trennung“ Program Mikulov
Internationale Konferenz „Der Eiserne Vorhang in uns“
22 November 2019, Mikulov

Programm.

 

Internationale Konferenz „Zukünftige Vergangenheit des Gefängnisses in der Cejl-Straße“ Program Stará radnice, Brno
Stará radnice (Altes Rathaus), Brno
21 November 2019, Stará radnice (Altes Rathaus), Radnická 8, Brno

Programm.

 

Die Staatsmacht schreckte vor nichts zurück Sudetenpost
Ein aktuelles Buch über den Märtyrertod zweier Priester

 

Internationale Konferenz Program
Ideale der Ersten Republik im Dritten Widerstand
PAMĚŤ (ERINNERUNG) für Erinnerung
5. Oktober 2018, 9:00, Administrativní a školící centrum Jihomoravského kraje, Cejl 73, Brno

Die Erinnerung an die Entstehung der Tschechoslowakischen Republik im 1918 ist zugleich eine Erinnerung an damalige Ideale: Demokratie, Humanismus und Toleranz, deren Symbol Präsident T. G. Masaryk war. Diese Ideale wurden zur Unterstützung und Quelle der inneren Kraft für all jene Menschen, die nach dem Februar 1948 zu den Akteuren des antikommunistischen Widerstands gehörten.

Programm der Konferenz

Foto TVF, s.r.o. televizní a reklamní spol., Brno:

Ehrung für die Toten des Eisernen Vorhanges
Powidl 24/2015

Jene Menschen, die bei ihrer Flucht in eine bessere Welt an der Todesgrenze des Eisernen Vorhanges ums Leben gekommen sind, sollten niemals vergessen werden. Die Bürgervereinigung "Pamet" hat sich das Erinnern an das dunkle Kapitel der kommunistischen Tschechoslowakei zur Aufgabe gemacht und am Mahnmal des Eisernen Vorhanges in Mikulov den 53 Opfern an der Grenze zu Österreich gedacht. Im Abschnitt zwischen Znaim und der Thaya-March-Mündung herrschte im Kalten Krieg ein besonders brutales Grenzregime.

53 Menschen - 35 Tschechoslowaken, 11 Polen, aber auch 7 Österreicher wurden in der Zeit von 1950 bis 1989 von den Grenzsoldaten oder von den Sperranlagen getötet. Im Beisein des tschechischen Botschafters in Österreich Jan Sechter, des österreichischen Honorarkonsuls in Brünn Georg Stöger, den Bürgermeistern der Grenzgemeinden Mikulov/Nikolsburg, Poysdorf und Laa, sowie Vertretern internationaler Organisationen wurde gemeinsam mit den Angehörigen der Opfer gedacht.

In der darauffolgenden Konferenz im Schloss Mikulov wurde unter Anderem über die in Tschechien immer noch äußerst spärliche Vergangenheitsbewältigung dieser Zeit diskutiert. Neela Winkelmannova von der internationalen Plattform "Justice 2.0" zur Erinnerung an die Verbrechen kommunistischer Regime führte an, dass viele Akteure der einstigen Kommandokette, von den Regierungsmitgliedern bis hin zu den lokalen Kommandanten, nicht zur Verantwortung gezogen worden sind.

http://www.powidl.eu